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Diese Wirte sorgen für dein Wohl – Teil 3

Köstliche Speisen, gute Getränke, ausgelassene Stimmung und das inmitten des wunderschönen Brandnertals – das ist das Geheimrezept unserer Hüttenwirte. In Teil 3 unserer 3-teiligen Serie erzählen Ines vom Restaurant Frööd und Goona, Harry vom Niggenkopf Stüble und Thomas von Thomy’s Liftstüble was man tun muss, um zur ihrem Lieblingsgast zu werden und was ihnen am besten an ihrem Beruf gefällt.

 

FröödInes vom Restaurant FRÖÖD und GOONA
Im Restaurant Frööd am Burtschasattel hält Ines als Wirtin das Zepter in der Hand und regiert wahrhaft königlich: „Eine gute Wirtin hat immer eine offene Tür und ein offenes Ohr für Gäste und Mitarbeiter“, erzählt sie. „Außerdem ist sie geduldig und hat viel Freude an ihrem Job.“ Geduldig soll in ihren Augen auch ein guter Gast sein. Und wiederkommen soll er, dann ist er ihr Liebling, wie sie mit einem Augenzwinkern hinzufügt. Der Kontakt mit Menschen, oft auch aus unterschiedlichen Nationen, ist für sie der beste Teil ihres Jobs. Ihr gefällt die Vielseitigkeit und dass jeden Tag neue Aufgaben auf sie warten. In ihrer Freizeit geht sie im Sommer gerne Wandern, im Winter mit Vorliebe Skifahren – allerdings nur wenn es sich ausgeht. „Die Wintersaison ist kurz, aber knackig“, so die junge Wirtin lachend „und es ist meine Lieblingssaison!“ Die schönsten Orte im Brandnertal sind für sie der Lünersee und der Burtschasattel. Auch beim Essen mag sie es regional. Am liebsten isst sie alles, was es daheim bei der Mama gibt, dazu ein Fohrenburger Bier. Nur im Urlaub darf es gerne auch mal exotisch sein. Diskussionen über die Sperrstunde gibt es bei ihr im Restaurant Frööd übrigens keine: Wenn die Bergbahn die letzte Talfahrt antritt, fahren auch die hartnäckigsten, letzten Gäste mit.

Restaurant GoonaLieblingsgast: Ist geduldig und kommt gerne wieder
Exotisch oder gutbürgerlich? Gutbürgerlich
Lieblingsessen: Alles was es daheim bei der Mama gibt
Lieblingsbier: Fohrenburger
Winter- oder Sommersaison? Winter
Lieblingsort im Brandnertal: Lünersee oder Burtschasattel
Skifahren, wandern oder Mountainbiken: Wandern und Skifahren
Letzte Runde: Wenn die Bergbahnen sagen: Abfahrt!

 

Harry vom Niggenkopf Stüble
„Ein guter Wirt schaut auf sein Personal und auch darauf, dass alle Gäste zufrieden sind“, so Harry Niggenkopfstüblevom Niggenkopf Stüble und ergänzt lächelnd: „Und ein guter Gast schaut darauf, dass der Wirt sein Personal gut zahlen kann.“ Sein Lieblingsgast ist außerdem derjenige, der die Natur genießt, zufrieden ist und wiederkommt. Er selbst genießt das Brandnertal am meisten, wenn er hinter seiner Bar arbeiten kann, bei Sonnenschein und wenn genug Personal da ist. Das ist das beste in seinem Job, wenn er nach so einem Tag am Abend abrechnen kann, alle Gäste glücklich auf dem Weg nachhause sind und alles gut gegangen ist. Wenn er sich nicht gerade um das Wohl seiner Gäste kümmert, macht Harry sich manchmal auch Gedanken darüber, wie man das Brandnertal sogar noch verbessern könnte. „Der Winter ist meine Lieblingssaison, aber es wäre schon schön, wenn wir im Sommer auch solche Umsätze hätten“, erläutert er „Das könnte man zum Beispiel erreichen, wenn man die Trails im Brandnertal ausbaut und schaut, dass man mit den Mountainbikern ein gutes Geschäft macht.“ Immerhin ist der Wirt selbst begeistert mit dem Rad in den Bergen unterwegs. Skifahren tut er natürlich auch gerne, wandern dann, wenn der Sprit ausgeht. Für seine eigene Zukunft gibt Harry sich bescheiden: In 10 Jahren sieht er sich immer noch im Sommer am Mountainbiken, im Winter am Skifahren.

Lieblingsgast: Schätzt es, in den Bergen zu sein, ist zufrieden und kommt wieder
Exotisch oder gutbürgerlich? Lieber Erotisch
Lieblingsessen: Knoblauchspaghetti und ein guter Rotwein
Lieblingsbier: Frastanzer s’klenne – das geht immer
Winter- oder Sommersaison? Winter
Lieblingsort im Brandnertal: Bei uns hinter der Bar
Skifahren, wandern oder Mountainbiken: Mountainbiken
Letzte Runde: Wenn alle bezahlt haben, was sie getrunken haben

 

thomy's liftstübleThomy von Thomy’s Liftstüble
Der beste Teil seines Jobs ist es für Thomy, sein Liftstüble am Schedlerhof morgens gut gelaunt aufzusperren und nach einem erfüllten Tag mit seinen Gästen abends müde ins Bett zu fallen. Kein Wunder, dass der Schedlerhof also sein Lieblingsort im Brandnertal ist. Auf die Frage hin, was einen guten Wirt ausmacht, antwortet Thomy ohne viel zu überlegen: „Ein guter Wirt ist der, der für den Gast da ist und mit richtiger Freude bei der Arbeit ist.“ Er ergänzt allerdings: „Er muss aber auch die nötige Konsequenz haben, wenn es die braucht.“ Die hat Thomy glücklicherweise, denn wann es die letzte Runde gibt, bestimmt in seinem Lokal immer noch in den meisten Fällen der Chef selbst. Um ein guter Gast zu sein, braucht es für ihn dafür nicht viel: „Ein guter Gast kommt, konsumiert, fühlt sich wohl und sagt ‚Da ist’s bärig, da komm i wieder!‘“ Besonders bärig ist es in Thomy’s Liftstüble in erster Linie in der kalten Jahreszeit, wenn es draußen schneit und die Pisten geöffnet sind. „Wir sind ein sogenanntes Winterstüble“, erklärt er „Darum ist meine Lieblingssaison natürlich klar der Winter. Und beim Lieblingssport kommt nur das Skifahren in Frage!“

Lieblingsgast: Der Gast, der immer wieder gerne kommt, eine gute Stimmung mitbringt und auch wieder gern heimgeht
Exotisch oder gutbürgerlich? Ganz klar gutbürgerlich
Lieblingsessen: Bauerntoast und Brandnerburger sind die Highlights im Liftstüble
Lieblingsbier: Fohrenburger
Winter- oder Sommersaison? Winter
Lieblingsort im Brandnertal: Schedlerhof
Skifahren, wandern oder Mountainbiken: Skifahren
Letzte Runde: Das sagt meistens der Chef selbst, wann es soweit ist – in dem Fall ich

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